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Infos zur Gütertrennung auf Guetertrennung.org


Indem man mit einer anderen Person die Ehe schließt oder eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingeht, bekennt man sich nicht nur öffentlich zueinander und gründet eine eigene Familie, sondern leitet zudem auch eine gemeinsame wirtschaftliche Veranlagung in die Wege. So gilt man anschließend offiziell als anerkanntes Paar, was persönlich, juristisch und wirtschaftlich mehr oder weniger gravierende Veränderungen mit sich bringt. Die Begründung eines familienrechtlichen Güterstandes, die stets durch die Eintragung einer Lebenspartnerschaft oder Eheschließung erfolgt, ist eine der wesentlichsten Folgen in wirtschaftlicher und juristischer Hinsicht.

Besonderheiten der Gütertrennung

Während die Zugewinngemeinschaft der gesetzliche Güterstand in der Bundesrepublik Deutschland ist, kann eine Gütertrennung ohne Weiteres vereinbart werden. Im Rahmen einer Zugewinngemeinschaft wird das gesamte Vermögen, das im Laufe der Ehe oder Lebenspartnerschaft erworben wird, beiden Partnern gleichermaßen zugerechnet. Im Falle einer Gütertrennung ist dies nicht so, denn wie der Name bereits aussagt, findet hierbei eine strikte Trennung der Vermögenswerte und Güter statt.

Dies hat zur Folge, dass nicht nur das in die Ehe oder Lebenspartnerschaft jeweils eingebrachte Vermögen, sondern auch sämtliche Werte, die im Laufe der Partnerschaft erworben wurden, separat veranschlagt werden. Darüber hinaus bedeutet dies, dass die beiden Partner jeweils alleine für ihr Vermögen verantwortlich sind und hierüber absolut frei verfügen können, ohne dass der Ehegatte hierbei eine Rolle spielen würde. Lediglich das partnerschaftliche Gebrauchsvermögen, zu dem man beispielsweise die eheliche Wohnung, den Hausrat oder auch das gemeinsame Auto zählt, bleibt hiervon unberührt und gehört somit trotz Gütertrennung beiden Partnern je zur Hälfte.

GtertrennungSolange die Ehe oder Lebenspartnerschaft Bestand hat und die beiden Partner in Harmonie miteinander leben, hat eine zuvor vertraglich vereinbarte Gütertrennung keine großen Konsequenzen, schließlich ist das Teilen innerhalb einer Partnerschaft für gewöhnlich eine absolute Selbstverständlichkeit. Kommt es aber zur Auflösung der Lebenspartnerschaft beziehungsweise zur Scheidung der betreffenden Ehe, gestaltet sich dies vollkommen anders. In einem solchen Fall steht den beiden Partnern nur jeweils das Vermögen zu, das sie selbst erwirtschaftet haben. Einen Zugewinnausgleich, wie er bei dem gesetzlichen Güterstand der Bundesrepublik Deutschland vorgesehen ist, besteht in einem solchen Fall also nicht. Nur das eheliche Gebrauchsvermögen wird dennoch unter den beiden Trennungspartnern aufgeteilt.


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